Projektbeispiele

Sag mir, wie ein Projekt beginnt und ich sage Dir, wie es endet. (Projektweisheit)

„Du kannst nicht die Leiter des Erfolges mit den Händen in der Tasche hochklettern.“

Arnold Schwarzenegger

Ein paar meiner langjährigen Kunden:
Bayerischer Landtag
Bosch
Chicco di Caffé
KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH
Normstahl / Entrematic
Osram
Siemens
SMEG
Tridonic

Beispiele
1. Magic Grip: Ein fast unsichtbares Produkt erobert die Yachtwelt
2. Jeder Tag zählt: Der beste Kaffee für 13 Standorte

1. Magic Grip: Ein fast unsichtbares Produkt erobert die Yachtwelt

Wenn mich irgendetwas ankickt, dann sind das intelligente Produkte.

Einer meiner langjährigen Lieblingskunden, der Porzellanhersteller KAHLA, hat ein Produkt entwickelt, das erst bei Schräglage richtig groß rauskommt.

Magic Grip: Prozellan mit einem Silikonring auf der Unterseite. Rutscht nicht, klappert nicht, sieht man nicht. Die Tasse bleibt auch auf dem schrägen Tablett stehen.

So genial wie einfach. Und jetzt kommt das große Aber:

Wie verkauft man ein nahezu unsichtbares Produkt mit hohem Umsatz, das extrem erklärungsbedürftig ist? Das ist eine echte Challenge für Marketing und Vertrieb.

Von 0 auf 100.

Die Produktserie “On Tour” mit Magic Grip ist für KAHLA inzwischen ein zuverlässiger Umsatzbringer im Yachtbereich. Preisstabil und margensicher.

Das Marketing von “On Tour” habe ich komplett vom allerersten Anfang bis zum Erfolg geführt.

Die Kurzversion unserer Erfolgsstory

  • Die Ausgangsbasis: Ein geniales Produkt, nur leider zu wenig Kunden
  • Die Frage: “Wo macht dieses Produkt besonderen Sinn?” und “Wer versteht das Produkt ohne Erklärung?”
  • Die Antwort: Segler. Nebenbei sei erwähnt, dass Segler als sehr qualitätsbewusst und markentreu bekannt sind.
  • Meine Idee: Wir erschließen eine neue Zielgruppe, wir machen das Produkt für Segler sichtbar. Ganz gezielt in den größten Yacht-Zeitschriften und auf regionalen und überregionalen Messen, z. B. auf der „Boot“ in Düsseldorf.
  • Mein Part: Ich mache es kurz: alles und komplett. Von der Zielgruppe zur Idee über Dekor-Konzept und Messeplanung, Messepräsentation bis hin zum Fotoshooting auf der Segelyacht. Von den entscheidenden Vertriebskontakten über Budgetverwaltung und Mediabuchungen bis hin zu den Bar-Verkaufs-Abrechnungssystemen auf den Messen. Und am Ende standen finale Deals mit Yachtherstellern.
  • Der Erfolg: Die Porzellansets von “On Tour” gehören inzwischen zur Grundausstattung eines großen Yachtherstellers und vieler Segelboote. Ein Selbstläufer für KAHLA.

Wenn Sie die lange Version der Geschichte hören möchten: Rufen Sie mich an. Bestimmt lässt sich auch für Ihr Produkt eine Erfolgsstory schreiben.

Chicco Kaffee Projekt

2. Jeder Tag zählt: Der beste Kaffee für 13 Standorte

Was ich besonders gut kann: Hochkomplexe Projekte mit unterschiedlichsten Ansprechpartnern unter Zeitdruck zum Erfolg führen.

Das Motto ist: Der beste Kaffee der Stadt

Chicco di Caffè ist einer der fünf größten Kaffeebar-Betreiber in Deutschland. Wenn Sie noch nie davon gehört haben, ist das normal. Denn die Kaffeebars von Chicco di Caffè finden Sie meist firmenintern in Betriebsrestaurants, aber auch in Unis oder in Kliniken.

Der Plan

Ein Projekt von Menschen für Menschen: Ein großes Unternehmen mit zahlreichen Standorten tauschte an 13 Unternehmensstandorten innerhalb von 3 Monaten die Kaffeebars von Chicco di Caffè als Ersatz für an den Firmen-Standorten betriebene Back-Shops. Jeder Tag Verzögerung würde richtig Geld kosten.

Quasi zeitgleich. Im laufenden Betrieb. Das ist eine Management-Operation am offenen Firmen-Herzen.

Die technischen Eckdaten: Jeder Standort wird jeweils innerhalb 2 Wochen komplett umgerüstet von der Bäckerei zu Chicco di Caffè. Also 13 Kernsanierungen innerhalb von 3 Monaten inkl. Elektrik, Wasser, Schreinerarbeiten, Böden, Wände, Bardesign. Unnötig zu erwähnen, dass alle Standorte völlig verschieden waren.

On top: Wir haben jede Steckdose, jeden Wasserzu- und -ablauf neu vermessen. Alles im laufenden Betrieb.

Währenddessen wird gegessen: Damit die Mitarbeiter des Kundenunternehmens bei ihrer wohlverdienten Pause weder an Hunger noch an Kaffeedurst leiden, muss mobiler Ersatz her: Bäckerei- und Metzgerwägen haben wir in Mini-Bistros umgewidmet. An 13 Standorten fast gleichzeitig. Immer in Absprache mit Betriebsrat, Feuerwehr und Facility Management.

Die Befindlichkeiten: Es “menschelt” zwischen den verschiedenen Parteien – natürlich und zu Recht, wo alle Hand in Hand arbeiten reibt es sich auch manchmal. Am Ende zählt: Es waren alle happy mit dem Ergebnis.

Mein Part bei diesem Projekt: Ich habe als Externe die internen Ziele in Höchstgeschwindigkeit und pünktlich umgesetzt.

In meinem Kopf und in meinen Händen liefen alle Fäden zusammen. Ich habe analysiert, organisiert, moderiert. Mit im Team: Meine geschätzten, langjährigen Kollegen aus meinem Projektraum-Team Projektraum-Team Stefanie Kutz und Tilman Spieth.

Das ganze Projekt war extrem komplex und hoch politisch. Um allen Interessensgruppen, Zielkonflikten und Befindlichkeiten gerecht zu werden, war ein besonderes Fingerspitzengefühl mit Wertschätzung und Respekt nötig.

Das Resultat war und ist: Die Mitarbeiter trinken den besten Kaffee der Stadt. Pünktlich.

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